Gmail Passwort anzeigen: das gespeicherte Passwort im Browser finden

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Oft ist das Gmail-Passwort gar nicht vergessen, sondern liegt längst gespeichert im Browser oder im Google Passwortmanager, und Sie können es mit wenigen Schritten sichtbar machen.

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Wann sich das Anzeigen wirklich lohnt

Bevor Sie das Passwort umständlich zurücksetzen, lohnt ein kurzer Blick auf das eigene Gerät. Sehr viele Menschen haben ihr Gmail-Passwort beim ersten Login einmal gespeichert und seitdem nie wieder eingetippt, weil der Browser oder das Handy es automatisch einträgt. Vergessen fühlt sich das trotzdem an, denn ohne tägliche Eingabe bleibt kein Zeichen im Gedächtnis hängen.

Genau deshalb gibt es bei Google einen offiziellen Weg, gespeicherte Passwörter wieder lesbar zu machen. Der Google Passwortmanager unter passwords.google.com verwahrt Anmeldedaten, die Sie in Chrome oder auf einem Android-Gerät gesichert haben. Sind die Daten dort hinterlegt, brauchen Sie keine E-Mail und keine SMS, sondern nur Ihr entsperrtes Gerät. Das ist der schnellste und zugleich sicherste Pfad, denn er führt ausschließlich über Googles eigene Oberfläche.

Im Chrome am Computer anzeigen

Am Rechner ist der direkte Weg passwords.google.com. Öffnen Sie die Seite in Chrome und melden Sie sich, falls nötig, mit Ihrem Google-Konto an. Dort sehen Sie eine Liste aller gespeicherten Anmeldungen. Tippen Sie oben in das Suchfeld den Begriff google ein, dann finden Sie den Eintrag für Ihr Gmail-Konto sofort.

Klicken Sie den Eintrag an. Neben dem verdeckten Passwort steht ein Augen-Symbol. Sobald Sie darauf klicken, fragt Windows oder macOS nach der Anmeldung Ihres Benutzerkontos, also nach der PIN, dem Fingerabdruck oder dem Geräte-Passwort. Diese Abfrage ist gewollt, denn sie stellt sicher, dass nur Sie selbst das Passwort zu Gesicht bekommen. Nach der Bestätigung erscheint das Passwort im Klartext, und Sie können es ablesen oder über das Kopier-Symbol in die Zwischenablage übernehmen.

Alternativ erreichen Sie dieselbe Liste direkt im Browser über das Drei-Punkte-Menü oben rechts, dann Passwörter und Autofill, danach Google Passwortmanager. Der Inhalt ist identisch, weil beide Wege auf denselben Speicher zugreifen.

Auf dem Android-Handy anzeigen

Auf einem Android-Smartphone sind die meisten Passwörter ohnehin in Ihrem Google-Konto gesichert, weil das System sie dort zentral verwaltet. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Geräts und tippen Sie auf Google, danach auf Alle Dienste und auf den Eintrag für den Passwortmanager. Auf vielen Geräten erreichen Sie ihn auch direkt über die Chrome-App, indem Sie im Menü auf Einstellungen und dann auf Passwortmanager gehen.

In der Liste suchen Sie nach dem Gmail-Eintrag und tippen ihn an. Bevor das Passwort sichtbar wird, verlangt das Handy die Bildschirmsperre, also Ihre PIN, Ihr Muster oder den Fingerabdruck. Erst danach blendet das Augen-Symbol das Passwort ein. Auch hier liegt der Sinn in der Sicherheit: Selbst wenn jemand kurz Ihr Handy in der Hand hält, kommt er ohne Entsperrung nicht an die Daten.

Eigenes Gerät. Das Anzeigen klappt nur an einem Computer oder Handy, auf dem Sie selbst angemeldet und das entsperrt ist.
Offizielle Adresse. Geben Sie passwords.google.com immer selbst in die Adresszeile ein und folgen Sie keinem Link aus einer E-Mail.
Gespeichert oder nicht. Taucht Ihr Gmail-Konto in der Liste nicht auf, wurde es nie gesichert, und Sie kommen nur über das Zurücksetzen weiter.

Auf iPhone, Safari oder einem anderen Browser

Nutzen Sie ein iPhone oder iPad, hängt der Speicherort davon ab, womit Sie sich damals angemeldet haben. Haben Sie die Chrome-App auf dem iPhone verwendet, finden Sie das Passwort wie oben beschrieben im Google Passwortmanager. Wenn Sie sich dagegen über Safari eingeloggt und das Speichern bestätigt haben, liegt es im Apple-Schlüsselbund. Diesen öffnen Sie über Einstellungen, dann Passwörter, wo Sie sich per Face ID, Touch ID oder Gerätecode ausweisen und anschließend den Gmail-Eintrag ansehen.

Bei Firefox, Edge oder Opera gilt dasselbe Prinzip, nur die Menüs heißen anders. Jeder dieser Browser hat einen eigenen Passwortbereich in den Einstellungen, oft unter dem Punkt Datenschutz und Sicherheit. Auch dort schützt eine Abfrage des Geräte-Passworts den Zugriff. Wichtig bleibt: Ein Passwort wird nur in dem Speicher angezeigt, in dem es ursprünglich gesichert wurde, deshalb lohnt es sich, den Browser zu prüfen, mit dem Sie sich zuletzt bei Gmail angemeldet haben.

Warum die Geräte-Entsperrung wichtig ist und was hilft, wenn nichts gespeichert ist

Die Abfrage von PIN, Fingerabdruck oder Geräte-Passwort wirkt im ersten Moment lästig, sie ist aber Ihr eigentlicher Schutzwall. Ohne diese Hürde könnte jeder, der für einen Moment an Ihr offenes Notebook oder Ihr Handy gelangt, sämtliche gespeicherten Zugänge ablesen. Google und auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfehlen aus genau diesem Grund, jedes Gerät mit einer Bildschirmsperre zu versehen. Sehen Sie die Nachfrage also als Bestätigung, dass der Weg sicher ist, und nicht als Schikane.

Bleibt die Liste leer oder fehlt der Gmail-Eintrag, dann wurde das Passwort schlicht nie im Browser oder im Google-Konto gesichert. In diesem Fall führt kein Trick zum Ziel, und das ist auch gut so, denn ein Passwort, das niemand gespeichert hat, kann auch niemand einfach auslesen. Der offizielle Ausweg ist dann das Zurücksetzen über g.co/recover. Dort prüft Google Ihre Identität über eine bestätigte Telefonnummer, eine Wiederherstellungs-E-Mail oder eine Bestätigung auf einem bereits angemeldeten Gerät und lässt Sie danach ein neues Passwort festlegen.

Empfohlene nächste Schritte

Sobald Sie wieder Zugriff haben, sollten Sie das gefundene Passwort nicht ein zweites Mal vergessen müssen. Ein eigener Passwort-Manager speichert Ihre Zugänge geräteübergreifend und sicher verschlüsselt, sodass Sie sich nur noch ein einziges Master-Passwort merken. Wer sein Konto darüber hinaus dauerhaft schützen möchte, richtet die Bestätigung in zwei Schritten ein und kontrolliert die hinterlegten Wiederherstellungsdaten. Die folgenden beiden Seiten führen Sie durch beides.

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Häufige Fragen

Kann ich mein Gmail-Passwort sehen, ohne es zu ändern?

Ja, sofern es gespeichert ist. Über passwords.google.com oder den Passwortmanager Ihres Geräts machen Sie das vorhandene Passwort sichtbar, ohne ein neues festlegen zu müssen.

Warum fragt der Browser nach meiner PIN oder dem Fingerabdruck?

Diese Abfrage stellt sicher, dass nur der rechtmäßige Besitzer des Geräts das Passwort lesen kann. Ohne die Entsperrung bleibt der Eintrag verdeckt.

Mein Gmail-Konto steht nicht in der Liste, was nun?

Dann wurde das Passwort nie im Browser oder im Google-Konto gesichert. Setzen Sie es in diesem Fall über den offiziellen Weg g.co/recover zurück.

Ist passwords.google.com eine sichere und offizielle Adresse?

Ja, das ist die offizielle Oberfläche des Google Passwortmanagers. Geben Sie die Adresse selbst ein und folgen Sie nie einem Link aus einer unerwarteten E-Mail.

Kann ich das gespeicherte Passwort auch auf einem fremden Computer ansehen?

Nur, wenn Sie sich dort mit Ihrem Google-Konto anmelden und die Geräte-Entsperrung kennen. An einem öffentlichen Rechner ist davon abzuraten, weil Ihre Daten dort zurückbleiben könnten.

Prüfen Sie zuerst Ihr eigenes Gerät, denn häufig liegt das vermeintlich vergessene Passwort längst sichtbar im Google Passwortmanager. Erst wenn dort nichts gespeichert ist, ist das Zurücksetzen über g.co/recover der richtige und sichere Schritt.

Quellen: Google-Konto-Hilfe (support.google.com) und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (bsi.bund.de).

⚠️ HaftungsausschlussDies ist ein unabhängiges Portal mit informativen und lehrreichen Inhalten. Wir stehen in keiner offiziellen Verbindung zu Google, Gmail oder einer anderen hier genannten Marke. Wir setzen keine Passwörter für Sie zurück und verlangen dafür kein Geld. Abläufe und Bildschirme können sich jederzeit ändern. Prüfen Sie die Angaben immer in den offiziellen Kanälen von Google, bevor Sie einen Schritt abschließen.

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