Keeper im Test 2026: der Passwort-Manager für Ihr neues E-Mail-Konto
Keeper gehört zu den dienstältesten Passwort-Managern am Markt und legt seinen Schwerpunkt auf einen streng verschlüsselten Tresor, der nach dem Zero-Knowledge-Prinzip arbeitet.
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Für wen dieses Tool gedacht ist
Keeper richtet sich an alle, die ihre frisch angelegte E-Mail-Adresse von Anfang an mit einem starken, einmaligen Passwort schützen wollen und dabei einen ausgereiften, seit Jahren gepflegten Anbieter bevorzugen. Wer gerade ein Postfach bei GMX, Web.de oder einem anderen Dienst eingerichtet hat, steht vor derselben Frage: Wie merke ich mir ein Passwort, das wirklich sicher ist? Keeper nimmt Ihnen diese Aufgabe ab, indem es das Passwort erzeugt und in einem verschlüsselten Tresor verwahrt.
Praktisch wird das vor allem dann, wenn Sie mehrere Konten parallel betreuen. Viele Menschen haben heute eine private Adresse, eine für Behörden und Banken und vielleicht noch eine für Newsletter und Einkäufe. Für jedes dieser Postfächer braucht es ein eigenes Passwort, und genau hier liegt die Stärke des Tresors: Sie tippen einmal Ihr Master-Passwort ein, der Rest füllt sich beim Anmelden von selbst aus.
Weniger passend ist Keeper für jemanden, der einen völlig kostenlosen, in jeder Hinsicht unbegrenzten Manager sucht. Die Gratis-Variante von Keeper läuft nur auf einem einzigen Mobilgerät und taugt eher zum Ausprobieren. Wer mehrere Geräte abdecken will, braucht einen der bezahlten Tarife. Das sollte man vorher wissen, damit keine falsche Erwartung entsteht.
Wichtigste Vorteile
So fangen Sie an
Auf der offiziellen Website legen Sie ein Konto an und vergeben ein Master-Passwort. Dieses eine Passwort ist der Schlüssel zu allem anderen, also wählen Sie es lang und einprägsam und notieren Sie es an einem sicheren Ort außerhalb des Rechners. Danach entscheiden Sie sich zwischen der Gratis-Variante zum Testen und einem der bezahlten Tarife, falls Sie mehrere Geräte abdecken möchten.
Im nächsten Schritt installieren Sie die Erweiterung in Ihrem Browser und die App auf dem Handy. Vorhandene Passwörter, die bisher im Browser gespeichert waren, lassen sich über eine geführte Importfunktion übernehmen. Beim ersten Einrichten sollten Sie etwa 15 bis 30 Minuten einplanen, danach läuft alles im Hintergrund.
Nutzen Sie den Moment, in dem Sie das neue Postfach anlegen, gleich richtig aus: Lassen Sie Keeper ein langes Passwort erzeugen, das Sie nirgends sonst verwenden, und hinterlegen Sie im selben Eintrag den Zwei-Faktor-Code. So steht der wichtigste Zugang Ihres digitalen Alltags von der ersten Minute an auf festem Grund.
Stärken und Grenzen
Stärken: ein lange erprobter Anbieter mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung, zuverlässiges Autofill auf allen gängigen Plattformen, integrierte Zwei-Faktor-Codes, die Datenleck-Warnung BreachWatch und durchdachte Familien-Tarife mit getrennten Tresoren.
Grenzen: Die kostenlose Version ist auf ein einziges Mobilgerät beschränkt und damit eher ein Probelauf als eine Dauerlösung. Funktionen wie BreachWatch oder der gesicherte Dateispeicher kosten teils extra. Wer einen unbegrenzten Gratis-Manager erwartet, ist mit Keeper an der falschen Adresse.
Häufige Fragen
Reicht der kostenlose Tarif für mein neues Postfach?
Zum Kennenlernen ja, auf Dauer eher nicht. Die Gratis-Version läuft nur auf einem Mobilgerät und deckt damit nicht den üblichen Wechsel zwischen Handy und Rechner ab. Sobald Sie mehrere Geräte nutzen wollen, führt der Weg zu einem bezahlten Tarif.
Wie schützt Keeper konkret meine E-Mail-Adresse?
Es erzeugt für das Postfach ein einmaliges Passwort, das in keinem Leck anderer Dienste steckt, und verwahrt es verschlüsselt im Tresor. Zusätzlich kann Keeper den Zwei-Faktor-Code erzeugen und warnt über BreachWatch, falls Ihre Adresse in einem Datenleck auftaucht.
Was geschieht, wenn ich das Master-Passwort vergesse?
Keeper kann es aus Sicherheitsgründen nicht einfach zurücksetzen, denn gerade das hält Fremde von Ihrem Tresor fern. Beim Einrichten legen Sie deshalb eine Wiederherstellungsmethode fest. Bewahren Sie das Master-Passwort und diese Angaben an einem sicheren Ort auf.
Kann ich Passwörter aus dem Browser übernehmen?
Ja. Keeper bietet einen Import aus den gängigen Browsern und aus anderen Passwort-Managern. Ein Assistent führt Sie durch den Vorgang, der in der Regel nur wenige Minuten dauert, sodass Ihre bestehenden Zugangsdaten gleich im Tresor liegen.
Liegen meine Daten bei einem deutschen Anbieter?
Keeper ist ein internationales Unternehmen, bietet aber die Wahl des Speicherorts an, sodass sich europäische Rechenzentren nutzen lassen. Durch das Zero-Knowledge-Prinzip wird der Inhalt ohnehin auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor er irgendwo abgelegt wird. Prüfen Sie die aktuellen Angaben dazu auf der offiziellen Website.
Für alle, die ihr neues Postfach mit einem bewährten, gründlich verschlüsselten Manager absichern möchten, ist Keeper eine solide Wahl, besonders für Haushalte mit mehreren Konten. Besuchen Sie die offizielle Website, um die aktuellen Tarife und den Funktionsumfang in Ruhe zu vergleichen.
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Noch unsicher? Vergleichen Sie mit anderen getesteten Optionen:
Quellen: offizielle Dokumentation von Keeper Security (keepersecurity.com) und Leitlinien des NIST (nist.gov).
