E-Mail-Adresse erstellen 2026: kostenlos, sicher und ohne unnötige Daten

Eine neue E-Mail-Adresse ist schnell angelegt. Welcher Anbieter zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Tempo, Datenschutz oder ein seriöser Name für Sie an erster Stelle steht.

Person legt am Laptop und am Handy eine neue E-Mail-Adresse an

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Die gute Nachricht: Eine E-Mail-Adresse anzulegen kostet bei den gängigen Anbietern nichts und dauert nur ein paar Minuten. Der Unterschied steckt im Detail. Wer einfach schnell ein Postfach braucht, kommt mit GMX oder Web.de in zwei Minuten ans Ziel. Wer ungern persönliche Daten herausgibt, fragt sich, ob die Handynummer wirklich nötig ist. Und wer sein Postfach für sensible Dinge nutzt, achtet auf Verschlüsselung und Serverstandort. Wählen Sie oben den Fall, der Ihrem am nächsten kommt, und Sie sehen direkt die passende Anleitung.

Wo eine neue E-Mail-Adresse entsteht

In Deutschland greifen die meisten zu GMX oder Web.de. Beide gehören zur selben Gruppe, sind komplett auf Deutsch, betreiben ihre Server hierzulande und werben mit dem Siegel "Made in Germany". Wer eine vertraute Oberfläche und deutschen Support will, ist dort meist gut aufgehoben. Daneben stehen Gmail von Google und Outlook von Microsoft, die international am weitesten verbreitet sind und sich eng in Android-Handys, Office oder den jeweiligen App-Store einfügen.

Wenn Datenschutz für Sie zählt, lohnt ein Blick auf Proton Mail aus der Schweiz. Dort werden die Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt gespeichert, und das Unternehmen unterliegt strengen Schweizer Datenschutzgesetzen. Bei der Wahl geht es darum, worauf Sie Wert legen: auf eine vertraute deutsche Oberfläche, auf die Anbindung an ein ganzes Ökosystem oder auf maximale Vertraulichkeit. Genau das entscheidet, welcher der Wege oben für Sie passt.

Welcher Weg passt zu Ihnen

Wollen Sie vor allem schnell und ohne Kosten ein Postfach, ist die kostenlose Variante bei GMX oder Web.de der direkteste Weg. Sie geben Name, Wunschadresse und ein Passwort ein, und nach der Bestätigung ist das Postfach einsatzbereit. Der einzige Haken ist meist die Wunschadresse selbst, weil viele naheliegende Namen schon vergeben sind. Es hilft, vorab zwei oder drei Varianten parat zu haben.

Der heikelste Punkt für viele ist die Handynummer. Manche Anbieter fragen sie bei der Anmeldung ab, behandeln sie aber je nach Situation als Pflicht oder als optional. Es gibt Wege, die Angabe zu umgehen, und auch Grenzen, die man kennen sollte. Geht es Ihnen dagegen um den Schutz Ihrer Nachrichten selbst, führt der Weg eher zu einem verschlüsselten Postfach, bei dem nicht einmal der Anbieter mitlesen kann. Jede dieser drei Prioritäten hat ihre eigene, etwas andere Anleitung.

3 wichtige Punkte, bevor Sie loslegen

Wählen Sie den Nutzernamen mit Bedacht. Der Teil vor dem @ begleitet Sie oft jahrelang und lässt sich später meist nicht mehr ändern. Eine schlichte Variante aus Ihrem Namen wirkt seriöser als ein Spitzname, gerade wenn Sie die Adresse auch für Behörden oder Bewerbungen nutzen.
Setzen Sie ein starkes, eigenes Passwort. Ihr Postfach ist oft der Schlüssel zu allen anderen Konten, weil dort die Links zum Zurücksetzen von Passwörtern landen. Das Passwort sollte lang und einzigartig sein und nirgendwo sonst verwendet werden.
Legen Sie einen Wiederherstellungsweg fest. Eine zweite Adresse als Kontakt hilft Ihnen, wieder hineinzukommen, falls Sie das Passwort vergessen. So sind Sie auch dann abgesichert, wenn Sie keine Handynummer hinterlegen möchten.

Häufige Fragen

Kostet eine E-Mail-Adresse etwas?

Bei GMX, Web.de, Gmail, Outlook und Proton ist ein privates Postfach kostenlos. Sie zahlen nur, wenn Sie mehr Speicher, Werbefreiheit oder Zusatzfunktionen wie ein eigenes Postfach mit Domain möchten. Für den Alltag reicht die Gratisvariante in aller Regel aus.

Muss ich eine Handynummer angeben?

Nicht zwingend. Manche Anbieter zeigen die Nummer als optional an, andere verlangen sie zur Bestätigung, und das hängt vom Gerät und vom Verlauf ab. Die Anleitung "Ich will keine Handynummer angeben" zeigt, bei welchem Anbieter es ohne geht und wo die Grenzen liegen.

Welcher Anbieter ist in Deutschland am verbreitetsten?

GMX und Web.de sind hierzulande sehr populär, vor allem wegen der deutschen Oberfläche und der Server in Deutschland. International liegen Gmail und Outlook vorn. Wer besonderen Wert auf Vertraulichkeit legt, schaut sich Proton Mail aus der Schweiz an.

Kann ich mehrere Adressen haben?

Ja. Viele trennen Privates und Berufliches in zwei Postfächer oder legen eine separate Adresse für Newsletter und Anmeldungen an. So bleibt das wichtige Hauptpostfach übersichtlich. Das Wechseln zwischen den Konten geht im Browser und in den meisten Apps problemlos.

Wie sicher ist mein neues Postfach?

Das hängt stark davon ab, wie Sie es einrichten. Ein einzigartiges Passwort und die Bestätigung in zwei Schritten machen den größten Unterschied. Wer maximale Vertraulichkeit will, wählt ein Ende-zu-Ende-verschlüsseltes Postfach wie Proton, bei dem nicht einmal der Anbieter den Inhalt der Nachrichten sieht.

Jetzt sind Sie dran. Wählen Sie oben aus, was Ihnen am wichtigsten ist, und die passende Anleitung führt Sie ruhig durch jeden Schritt, mit den aktuellen Bildschirmen und Lösungen für die häufigsten Stolperstellen, damit Ihre neue Adresse am Ende sicher steht.

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⚠️ HaftungsausschlussDies ist ein unabhängiges Portal mit informativen und lehrreichen Inhalten. Wir stehen in keiner offiziellen Verbindung zu GMX, Web.de, Google, Proton oder einer anderen hier genannten Marke. Wir legen keine Konten in Ihrem Namen an und verlangen dafür kein Geld. Abläufe und Bildschirme können sich jederzeit ändern. Prüfen Sie die Angaben immer in den offiziellen Kanälen des jeweiligen Anbieters, bevor Sie einen Schritt abschließen.